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Csokor, Franz Theodor© Copyright Franz Theodor Csokor. Foto, 1964. Csokor, Franz Theodor, * 6. 9. 1885 Wien, 5. 1. 1969 ebenda, Dramatiker, bedeutender Lyriker und Romancier, Vertreter des expressionistischen Dramas ("Die rote Straße", 1918). 1922-28 Dramaturg am Raimundtheater und am Deutschen Volkstheater in Wien. 1938 Emigration, ab 1944 in Rom und Arbeit für die BBC, 1946 Rückkehr nach Wien. 1947-69 Präsident des Österreichischen P. E. N.-Clubs, ab 1967 Vizepräsident des Internationalen P. E. N.-Clubs. Csokor trat als überzeugter Humanist in seinen Dramen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte ein. 1937 Grillparzer-Preis und Burgtheater-Ring, 1955 Großer Österreichischer Staatspreis. Werke: Dramen: Die Sünde wider den Geist, 1918; Gesellschaft der Menschenrechte, 1929; Besetztes Gebiet, 1930; 3. November 1918, 1936; Der verlorene Sohn, 1947. - Prosa: Über die Schwelle, 1937 (Novellen); Auf fremden Straßen, 1939-45 (Autobiographie); Zeuge einer Zeit, 1964; Auch heute noch nicht an Land. Briefe und Gedichte aus dem Exil, 1993. - Lyrik: Der Dolch und die Wunde, 1918; Ewiger Aufbruch, 1926; Das schwarze Schiff, 1945. Literatur: P. Wimmer, Der Dramatiker F. T. Csokor, Dissertation, Wien 1981; B. Brandys, Csokors Identität von Leben und Werk, 1988; J. P. Strelka (Hg.), Immer ist Anfang. Der Dichter F. T. Csokor, 1990; U. N. Schulenburg, Lebensbilder eines Humanisten. Ein F.-T.-Csokor-Buch, 1992. Verweise auf andere Alben:
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